Hermann Hesse: Von brennenden Wüsten her Taumelt ein giftiger Wi



Von brennenden W�sten her
Taumelt ein giftiger Wind,
Dunkel wartet das wenig bewegte Meer,
Hundert hastige M�wen sind
Durch die hei�e H�lle unsre Begleiter.
Blitze rei�en kraftlos am Himmelsrand,
Keines Regens Wohltat kennt dieses verfluchte
Land.

Dr�ber aber steht licht und heiter
Eine friedliche Wolke allein;
Die hat uns Gott dahin gestellt,
Da� wir nicht l�nger trostlos sein
Und einsam leiden m�gen in dieser Welt.

Niemals will ich die �de unermessen
Und diese br�tende H�lle vergessen,
Die ich am hei�esten Ort der Erde fand;
Da� aber dr�ber die l�chelnde Wolke stand,
Soll mir ein Trost sein f�r die lastende Schw�le,
Die ich in meines Lebens Mittag mir nahen f�hle.


Hermann Hesse

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